Gerade die Menschen, die eine langsame Internetverbindung nutzen müssen, ärgern sich manchmal über die Werbefotos, die auf einer Seite geladen werden müssen. Da kann es schon einmal einige Minuten dauern, bis ein Emailfach beziehungsweise die Startseite des Anbieters komplett geladen ist. Vor allem bei kostenlosen Postfächern ist dies der Fall, denn irgendwie wollen sich die Anbieter ihre Dienstleistung ja bezahlen lassen – und das geschieht in diesem Fall eben über Werbung, an der der Nutzer einer Gratis Emailadresse nicht vorbeikommen kann.
Werbefotos sind ganz normale Fotodateien, die auf digitalem Wege zusätzlich mit Schriftzügen versehen sind, denn alleine das Bild sagt oft nicht das aus, was die werbende Firma den Besuchern der Seite vermitteln möchte. Blinkende Effekte kommen hinzu, damit aus einem einfachen Foto dann ein wirklicher Eyecatcher wird, denn Werbung, die niemand bemerkt, hat ihren Sinn verfehlt. Dennoch sind es gerade diese Bilder, die die Menschen, die mit langsamer Internetanbindung, zum Beispiel über Handy oder ISDN beziehungsweise langsame DSL Leitungen, den letzten Nerv kosten. Man will doch eigentlich nur schnell seine Emails abrufen. Das kann bei nur wenigen Mails im Posteingang dann schon 10 Minuten oder länger dauern, denn jedes erneute Laden ist auch mit dem erneuten Laden neuer Werbung verbunden.
Das Foto der hübschen jungen Frau, die ein Produkt bewirbt, ist also meistens eher ein Ärgernis, als ein erfreulicher Anblick; gleichsam, wie der Traumboy aus der Handy Reklame wohl die Dame wenig erfreut, wenn sie nur eben die Mail in ihrem Postfach lesen will. Dennoch sollte man sich vor Augen halten, dass man aufgrund dieser Werbefotos wenigstens nichts für die Dienstleistung bezahlen muss; damit genießt man einen Vorteil, der für viele durchaus eine Rolle spielt.
Die meisten Fotos sehen nach dem Erstellen eigentlich ganz gut aus. Dennoch könnte der Gesamteindruck besser sein: Das Motiv ist zwar perfekt getroffen, aber es gibt immer noch Dinge, die man verbessern kann. Vor allem Portrait Fotos werden sehr gerne retuschiert und verbessert. Egal, ob es sich nun um ein Passbild oder gar um ein anderes Bild handelt: Jedes dieser Fotos muss perfekt sein und wird daher auch etwas verändert, weil man sich selbst eben gerne ohne Pickel und andere kleine Schönheitsfehler auf dem Bild sehen will. Es werden meist zwar nur Kleinigkeiten mit einem Bildbearbeitungsprogramm vorgenommen, diese können aber von großer Bedeutung sein.
Hat jemand vielleicht einen kleinen Pickel oder eine unreine Haut, dann sieht man dies auf einem Portrait natürlich sehr gut. Diese Sachen können aber durch einige Mausklicks beim Retuschieren weggemacht werden und dann gibt es ein perfektes Bild, das auch für die Presse geeignet ist. Viele Menschen zeigen sich täglich in der Öffentlichkeit und müssen auch auf so einem Bild gut aussehen. In einer Zeitung oder gar in einem Modemagazin wird niemand so abgebildet, wie er wirklich ist. Es werden immer Veränderungen vorgenommen, die das Bild nicht mehr so zeigen, wie es ist, aber es auch nicht so stark verändern, dass man meinen könnte, es wäre unecht. Dies ist ein schmaler Grat, auf dem man sich da bewegt und man sollte darauf achten, dass man den Bogen nicht überspannt und die Bilder danach unecht aussehen.
Solange das Bild immer noch natürlich und echt aussieht, hat man seine Arbeit als Bearbeiter sehr gut gemacht. Hat man als Hobbyfotograf noch einige Bilder, die man bearbeiten möchte, dann gilt aber hier auch das Gleiche. Bilder retuschieren heißt nicht nur für die Öffentlichkeit schön machen, sondern auch das Beste aus dem Motiv herauszuholen. Die Natur bietet schon viele gute Vorlagen, dennoch ist es so, dass immer noch das Licht oder gar eine gewisse Schattierung korrigiert werden muss, um das Bild zu perfektionieren und zu einem Meisterwerk zu machen. Nur so kann ein Bild wirklich etwas aussagen und auch vielleicht in einem Fotobuch als Aufmacher verwendet werden. Nur die besten Bilder haben eine Chance.
Wer nur ein wenig aufmerksam die Werbung im Fernsehen verfolgt, hat vielleicht schon mitbekommen, dass Cesar anlässlich des 25-jährigen Firmengeburtstages einen Wettbewerb gestartet hat. Man kann seinen Hund mit einem besonders schönen Foto dort verlinken und bewerten lassen. Wer am Ende das schönste Bild hat, wird bestimmt ein neuer Hundestar und vor die Kameras von Cesar geschickt. Diese Möglichkeit haben jetzt schon eine Menge von Leuten genutzt, und das schönste Foto aus dem Fotobuch genommen und auf die Internetseite gestellt. Schon einige tausend sind schon dabei und machen ihren Hund um die Wette schick und setzen ihn in Pose, dass er am Ende am Siegertreppchen steht.
Die Idee ist gut und der Hintergedanke wohl hervorragend. Durch solche Aktionen wird nämlich immer gute Werbung gemacht, die durch einen solchen Weg durchaus besser ankommt und viel mehr Menschen anspricht. Die Strategie ist wohl so gedacht, dass die Menschen, die durch diese Werbung inspiriert werden, auch die Produkte von Cesar kaufen. Es ist klar, dass vielleicht die Produkte von Cesar einer etwas besseren Qualität entsprechen, aber dafür auch etwas mehr Geld kosten, als ein anderes Billigprodukt, was den Hunden vielleicht auch schmecken würde. Durchaus hat Cesar aber trotzdem einen Erfolg damit, denn viele Hundebesitzer setzen darauf, dass Cesar einer der besten Hundefutterhersteller ist, und geben ihren Hunden dieses schließlich auch zum fressen. Im Forum, in dem man automatisch mitschreiben kann, wenn man sich auf der Seite angemeldet hat, kann das Futter zum Beispiel auch von anderen Hundehaltern empfohlen werden, und so wird die perfekte Werbung gemacht die dann auch entsprechenden Kunden anzieht und anspricht, und so auch fest im Hinterkopf verankert wird. Und das alles ohne teure Foto Shootings, denn die Aufnahmen machen die Tierbesitzer selbst mit ihren Digicams zu Hause.
In allen Chats, in Form vieler Software Produkte: Das Hochladen eigener digitaler Fotos ins Internet ist keine Kunst mehr. Schon zehn Jahre alte Kinder haben überhaupt keine Probleme, die einfachen Anweisungen der Seitenbetreiber oder der Software zu befolgen und damit jedem zu zeigen, was man tolles besitzt, wie man seinen Urlaub verbracht hat und wie man aussieht. Nun ist der Gegenüber im World Wide Web nicht immer so arg- und harmlos, wie man es vielleicht annehmen könnte. Gerade mit den Fotos von jungen Mädchen und Kindern wird vieles angestellt, was diejenigen, die sie veröffentlicht haben, nicht bedacht hatten.
Gerade junge Mädchen sind sehr aktiv im Internet, auch was Fotos von sich selbst betrifft. Man möchte sexy und erwachsen wirken, weswegen die Eltern die letzten sind, die von den Foto Shootings informiert werden. Bis die Eltern erfahren, dass laszive, unschuldige Fotos ihrer Töchter im Netz kursieren, ist alles zu spät. Die kindliche Naivität heranwachsender ist nicht zu verharmlosen und kann zu widerwärtigen Ereignissen führen. Noch schlimmer ist das Ganze natürlich, wenn ganz unbedarft auch noch die Anschrift, der volle Name oder eine Telefonnummer, zum Beispiel auf einer Chatseite, veröffentlicht wurden. Gerade die Fotos sind binnen Bruchteilen von Sekunden kopiert und weiter verschickt. Ist ein Digitalfoto erst einmal in der Datenwelt gespeichert, ist eine restlose Entfernung schwierig bis unmöglich.
„Schau hin!“ heißt eine Initiative, die genau gegen dieses Problem, das sich aus Nachlässigkeit und Unwissenheit zusammen setzt, arbeitet. Sie betreiben eine Sensibilisierung der Eltern und eine wichtige Aufklärungsarbeit bei den Kindern. Seriöse Chats unterbinden durch Kontrolle das Uploaden freizügiger Profilfotos. Die Kontrolle darüber, welche Fotos von der Digicam im Kinderzimmer ins Netz geraten, haben nur die Eltern und diese Aufgabe sollte man auch sehr ernst nehmen. Die Initiative ist erreichbar unter der URL schau-hin.info.
Fotos müssen nicht immer so bleiben, wie sie gemacht wurden. Meist ist zwar dies der Fall, dennoch gibt es nicht nur bei den Prominenten immer wieder Bilder, die so gar nicht entstanden sind, aber dennoch vorhanden sind, sondern auch bei normalen Menschen gibt es solche Fotos. Fotomontage ist sehr beliebt, wenn man jemanden auf einem Geburtstag überraschen möchte. Meist wird das auf einem runden Geburtstag gemacht, oder vielleicht auch zur Volljährigkeit.
Für so eine Fotomontage benötigt man jedoch viele Originalbilder von der betreffenden Person. Diese kann man dann mit anderen Körpern verschönern oder gar auf einen anderen Hintergrund setzen. So kann aus einer braven Hausfrau schnell eine Domina in einem Fetischstudio werden. Oder vielleicht macht man aus einem schlanken, attraktiven jungen Mann einen Kerl mit Bierbauch und Glatze. All dies ist in der heutigen Zeit mit Fotomontage möglich.
Es muss nicht immer nur ein einfaches Bild sein, das man herschenkt oder in einem Präsent verwendet. Man kann heute nahezu alles mit einem Foto anstellen, wenn es gut gemacht worden ist und die Person darauf auch gut sichtbar ist. Das Bild wird dann ausgeschnitten und die betreffenden Teile werden herausgenommen. Entweder, um sie zu ersetzen, oder um sie in ein anderes Bild einzubauen. Baut man die Teile in ein anderes Bild ein, so muss man dieses vorher so bearbeiten, dass der Kopf oder der Körper dort auch sehr gut passt. Dies geht mit einigen Tricks und Hilfsmitteln aber sehr gut. Werden jedoch mehrere Dinge ausgetauscht, so sollte man darauf achten, dass das gesamte Bild noch nach einem Ganzen aussieht und nicht nach vielen einzelnen, zusammen gesetzten Teilen. Das könnte den Effekt zerstören und daher ist die Fotomontage dann auch nicht gelungen.
Es ist also wichtig, nicht nur Spaß zu haben, sondern seine Fotomontage auch so zu gestalten, dass die Leute meinen, sie wäre echt. Das ist dann der größte Spaß, den man bei so etwas haben kann. Man muss aber darauf achten, dass die Bilder nicht zu extrem sind. Dies wäre gegenüber der Person dann unfair. Eine gewisse Fairness gehört mit dazu. Es muss aber nicht immer eine sehr starke Veränderung sein, die man durch die Fotomontage macht. Es können auch nur Kleinigkeiten sein. Der Hintergrund oder das Outfit, das die Dame auf diesem Bild trägt. So kann aus einem Abendkleid schnell auch ein knapper Bikini werden. Sexy und schön oder elegant und luxuriös. Alles ist möglich mit der heutigen Software zur Fotomontage. Man muss sich nur etwas Zeit nehmen und üben.